Erwachsene Kinder suchtkranker Eltern/Erzieher (EKS)

Detailierte Informationen inklusive Kontaktdaten

Kontaktadresse Telefon & Telefax
Netzwerk Selbsthilfe Bremen Nordniedersachsen e.V.
Faulenstraße 31,
28195 Bremen
Telefonnummer:
0421.498 86 34
Website: http://www.netzwerk-selbsthilfe.com Telefaxnummer:
0421.70 74 72
E-Mail: info@netzwerk-selbsthilfe-bremen.de
Art der Gruppe Bemerkungen
Das Angebot richtet sich an:
  • Betroffene
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Das Angebot ist für:
  • Frauen und Männer
.
Die Gruppe arbeitet:
  • selbstorganisiert
.
  • Die Teilnahme ist gratis
  • Es gibt 1 Gruppe

Selbstdarstellung der Gruppe: Erwachsene Kinder suchtkranker Eltern/Erzieher (EKS)

Inhalt .
Wir sind Männer und Frauen, die in suchtkranken Familien aufwuchsen. Wir haben gemerkt, dass viele unserer aktuellen Probleme noch immer mit unserer besonderen Kindheit zu tun haben. In der Gruppe haben wir die Gelegenheit, über unsere Probleme und unsere Fortschritte zu sprechen, die gemeinsamen und unterschiedlichen Erfahrungen anderer zu hören und nach dem 12-Schritte-Programm zu arbeiten. Die 12-Schritte sind ein Programm zur Genesung von Suchtstrukturen und wurden ursprünglich von den Anonymen Alkoholikern zusammengestellt. Präambel: Erwachsene Kinder von suchtkranken Eltern/ Erziehern sind eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die folgendes gemeinsam haben: Sie wurden hineingeboren in eine Familie oder Umgebung, in der Abhängigkeit herrschte - stoffliche oder nichtstoffliche - oder sind dort aufgewachsen. Die Gruppe ist nicht verbunden mit irgendeiner Sekte, einer politischen Gruppe, Organisation oder Institution. Sie begibt sich in keine Kontroverse, noch unterstützt sie irgendeine Sache oder geht gegen sie vor. Es gibt keine Mitgliedsbeiträge. Wir erhalten uns durch eigene freiwillige Zuwendungen. Unser wichtigstes Anliegen ist es, uns vom Schmerz der Vergangenheit zu lösen, um ein erfülltes Leben führen zu können und diese Botschaft an andere weiterzugeben, die noch leiden. Obwohl wir eine separate Gruppe sind, sollten wir immer mit anderen anonymen Gruppen, die das 12-Schritte-Programm praktizieren, zusammenarbeiten.

Angebote/Ziele .
Wie wir arbeiten:
Wir arbeiten themenbezogen an unseren Schwierigkeiten, indem wir miteinander teilen was sich damals ereignete, wie es sich heute zeigt und was ich möglicherweise ändern kann.
Wir geben keine Ratschläge, diskutieren nicht und unterbrechen uns nicht, damit wir nicht länger in unserer Kindheitsreaktion gefangen sind, nur das auszusprechen, wofür wir anerkannt zu sein glauben.
Wir sprechen nicht über andere, sondern nur von uns und unseren Erfahrungen. Wir nehmen aus dem Meeting mit, was wir gebrauchen können und lassen den Rest dort.
Wir unterstützen und ermutigen uns gegenseitig durch telefonische Kontakte.
Wir besuchen die Meetings nur für uns, um uns selbst zu helfen, nicht aus anderen Gründen oder einer anderen Person zuliebe.
Die 12 Schritte beinhalten eine Lösung, wie die Suchtkrankheit in unserer Familie und ihre Auswirkungen auf unseren Charakter zu behandeln ist.

Was wir nicht machen
Wir führen keine Anwesenheitslisten oder Mitgliederkarteien. Weder laufen wir unseren Gruppenangehörigen nach, noch kontrollieren wir sie.
Wir sind keine religiöse Gemeinschaft und bieten keine Ehe- oder Berufsberatung an.
Wir vermitteln weder Kuren noch Therapien noch Arbeit, Wohnung oder Geld.
Wir ersetzen keine ärztliche oder psycho-therapeutische Behandlung.
Wir stellen keine Fragen. Wir urteilen und argumentieren nicht. Wir machen keine Vorschriften in persönlichen Dingen.

Warum wir anonym sind
Anonymität ist die geistige Grundlage unserer Gemeinschaft, die sich nach ihren Grundsätzen und nicht nach den Ansichten einzelner richtet.
Anonymität lässt uns vertrauensvoll alles aussprechen, weil wir wissen, dass niemand darüber klatscht. Anonymität schützt nicht nur
die, die wir lieben, sondern hilft uns dabei stets daran zu denken, dass wir alle gleichgestellt sind, unabhängig von Beruf, gesellschaftlichem Ansehen, finanziellen Mitteln und so weiter.

Zielgruppe .
Kinder von suchtkranken Eltern/Erziehern
Jede Person ist willkommen, die aus einer nicht funktionierenden, emotional gestörten Familie kommt - ob das eine stoffliche Sucht ist, wie Alkohol, Medikamente oder eine nicht-stoffliche wie Arbeitssucht, Spielsucht, Sexsucht einschließlich Inzest oder Beziehungssucht, einschließlich Co-Abhängigkeit. Die sich aus dieser Struktur von Vermeidung oder Flucht ergebenden Muster haben vieles gemein.
Oft sind wir selbst suchtkrank geworden oder haben die Charakteristiken der Suchtkrankheit in unserer Familie angenommen.

Geschichte .
Die Gruppe in Bremen wurde im Frühjahr 1996 gegründet. Bundesweite Selbsthilfeorganisation Tel: 0700-12 35 73 57

Wichtige Internetadresse .
http://www.eksev.org

Der Selbsthilfe-Wegweiser ist eine Initiative des
Netzwerk Selbsthilfe - Bremen-Nordniedersachsen e.V.
Faulenstr. 31, 28195 Bremen
Tel. 0421 - 704581   Fax 0421 - 707472
E-Mail: info@netzwerk-selbsthilfe.com


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