Selbsthilfe-Wegweiser für Bremen und Umzu

Selbsthilfegruppe für Zwangserkrankte (Selbsthilfegruppe)

Eine Zwangsstörung ist gekennzeichnet durch wiederkehrende, unerwünschte Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen. 

Im Mittelpunkt unserer Gruppenarbeit steht der Erfahrungs- und Informationsaustausch. Therapeuten sind in unserer Gruppe nicht anwesend.

Kontaktdaten

Anschrift
Selbsthilfegruppe für Zwangserkrankte

Telefon
0421-17 51 62 38 oder 0421-17 51 09 60, Mobil: 01525 - 244 7850 
Sprechzeiten

AnsprechpartnerIn
Ralf Arthur Busch, Telefon: 0421-17 51 62 38 oder 0421-17 51 09 60, Mobil: 01525 - 244 7850

Treffpunkte

Name
Selbsthilfegruppe Zwänge - Bremen 
Ort
Haus der Familie, Fehrfeld 7, Bremen - Mitte
Zeit
Mittwoch 19.00 - 21.00 Uhr (14-tägig (bitte vorher nachfragen!!) in den ungeraden Kalenderwochen.)
Zielgruppe
Menschen, die an einer Zwangsstörung leiden.
 
Betroffene und Angehörige 
offen für
Alle 
Kontaktaufnahme
bitte vorherige Kontaktaufnahme per Telefon!!

Beschreibung der Angebote: Selbsthilfegruppe für Zwangserkrankte (Selbsthilfegruppe)

Zur Erkrankung

Eine Zwangsstörung ist gekennzeichnet durch wiederkehrende, unerwünschte Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen.

Typische Zwangsgedanken sind Gedanken an Schmutz, Verseuchung, aggressive Impulse, überzogenes Sicherheitsdenken, Schuldgefühle.

Typische Zwangshandlungen sind übermäßiges Waschen, Putzen, Kontrollieren, Ordnen, Sammeln usw.

Obwohl der Verstand glasklar die Unsinnigkeit des Gedankens, der Handlung erkennt, "muss" die oder der Betroffene sie immer wieder ausführen.

Qual, Verzweiflung und Erschöpfung sind ständige Begleiter im Zwangskarussel.

Zur Gruppe:

Unsere Gruppe besteht seit 1998 und wurde von Betroffenen aus Oldenburg und Bremen gegründet. Teilnehmer aus dem Umland sind wilkommen.
Man/frau ist zu nichts verpflichtet. Alles, was hier besprochen wird, ist im Vertrauen und wird den Raum nicht verlassen.

Wir sind per du mit Vornamen. Nachnamen sind nicht erforderlich.

Für die meisten von uns bedeutet es eine große Erleichterung mit anderen "Zwänglern" reden zu können un sich nicht mehr allein mit dieser heimlichen Krankheit zu wissen.

Wir unterstützen uns gegenseitig und versuchen, Probleme durch gemeinsame Gespräche handhabbarer zu machen. Ängsten und Isolation wollen wir entgegenwirken.

Viele GruppenteilnehmerInnen befinden sich in ambulanter Therapie und/oder haben Klinikaufenthalte hinter sich.

Was ist eine Selbsthilfegruppe?

In der Selbsthilfegruppe treffen sich Menschen, deren gemeinsames Anliegen die Bewältigung ihrer Krankheit ist.

Im Mittelpunkt steht der Erfahrungs- und Informationsaustausch. Therapeuten sind in unserer Gruppe nicht anwesend.

Arbeit in der Selbsthilfegruppe ist nicht leicht, da sie von jeder/m ein Stück Einsatz verlangt und es keine fertigen Rezepte gibt.

Wir ersetzen weder stationäre noch ambulante Therapie und können in Krisen nur bedingt helfen.

Unsere Arbeit besteht eher darin, langfristig und nachhaltig unsere kranken Denk- und Verhaltensweisen abzulegen und durch gesunde zu ersetzen. Wir lernen für uns selbst einzutreten und über uns zu sprechen. Wir helfen uns selbst, in dem wir versuchen, unsere Gesundheit und somit unser Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Das Angebot gibt es seit 1998


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Netzwerk Selbsthilfe
Faulenstr. 31, 28195 Bremen
Allgemeine telefonische Sprechzeiten:
Mo‐Fr 10‐13 | Di+Do 14‐16