Selbsthilfe-Wegweiser für Bremen und Umzu

Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB) (Selbsthilfegruppe und Beratungsstelle)

Der DPB ist eine gemeinnützige und unabhängige, bundesweit tätige Selbsthilfeorganisation von und für Menschen mit Psoriasis und Psoriasis-Arthritis, umgangssprachlich auch Schuppenflechte genannt. Beim DPB erhalten Menschen mit Psoriasis und Psoriasis-Arthritis sowie ihre Angehörigen qualitätsgesicherte Informationen zur Erkrankung sowie zu aktuellen und anerkannten Therapiemöglichkeiten. In den regionalen Selbsthilfegruppen des DPB tauschen sie sich über ihre Erfahrungen aus und geben einander nicht nur Halt und Unterstützung, sondern auch wertvolle Tipps zum Umgang mit der chronischen Erkrankung im Alltag. Der DPB vertritt die Interessen und Belange aller an Psoriasis und Psoriasis-Arthritis erkrankten Menschen in Deutschland. Mehr Informationen unter www.psoriasis-bund.de

Kontaktdaten

Anschrift
Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB)
Seewartenstraße 10
20459 Hamburg
Telefon
040 223399-0 
Sprechzeiten
Montag bis Freitag 09:00 bis 16:00 Uhr außer freitags (bis 13:00 Uhr)
Internet
http://www.psoriasis-bund.de
Email
info@psoriasis-bund.de rg-bremervoerde@psoriasis-bund.de
AnsprechpartnerIn
Jana Bockelmann, (Assistenz der Geschäftsführung), Seewartenstraße 10, 20459 Hamburg, Telefon: 040 223399-0
Jörg Bäuerle, (Kontaktperson Bremen + Regionalgruppenleitung Brem), Telefon: 04768 9224546

Beschreibung der Angebote: Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB) (Selbsthilfegruppe und Beratungsstelle)

Was ist Psoriasis?

Psoriasis, umgangssprachlich auch Schuppenflechte genannt, ist eine durch das Immunsystem vermittelte chronisch-entzündliche Erkrankung, die sich vornehmlich an der Haut zeigt, aber auch die Gelenke und Blutgefäße betrifft. Um diese Komplexität auszudrücken, spricht man im Englischen deshalb nicht mehr einfach von „psoriasis“, sondern von „psoriatic disease“ (Psoriasis-Krankheit). Bei Vorliegen einer genetischen Veranlagung wird die Psoriasis-Krankheit durch verschiedene Faktoren (Trigger) ausgelöst und/oder verschlimmert. Etwa zwei bis drei Prozent der hellhäutigen Bevölkerung erkranken an Psoriasis, neuesten Studien zufolge möglicherweise sogar bis zu 8,5 Prozent. Rund 30 Prozent der Erkrankten entwickeln zusätzlich eine entzündliche Beteiligung an Gelenken und Sehnenansätzen – die Psoriasis-Arthritis.
Die von der Haut ausgehenden Entzündungsprozesse können auch an anderen Stellen im Körper aktiv werden und dort verschiedene Begleiterkrankungen auslösen. Diese können sehr schwerwiegend und nicht zuletzt auch lebensbedrohlich sein. Zu ihnen gehören Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Lebererkrankungen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und Fettstoffwechselstörungen. Zu den körperlichen Symptomen und Problemen, die eine Psoriasis-Erkrankung mit sich bringen, können vielfältige emotionale und soziale Belastungen hinzukommen. Die Lebensqualität der Erkrankten kann erheblich eingeschränkt sein.

Was macht der DPB?

Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. (DPB) ist eine gemeinnützige und unabhängige, bundesweit tätige Selbsthilfeorganisation von und für Menschen mit Psoriasis und Psoriasis-Arthritis. Der DPB bietet bundesweit Schulungen an sowie Informationsveranstaltungen und umfassendes, auch für medizinische Laien gut verständliches Informationsmaterial für die Betroffenen und ihre Angehörigen.

Im DPB engagieren sich mehr als 100 ehrenamtlich Aktive, die telefonische Beratungs- und Unterstützungsleistungen erbringen. Darüber hinaus laden die regionalen und die themenbezogenen Selbsthilfegruppen des DPB zur Vernetzung von Betroffenen und zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch ein.

Der DPB setzt sich in allen Bereichen der Gesellschaft für die Anliegen und Interessen der Menschen mit Psoriasis und Psoriasis-Arthritis ein. Als Sprachrohr aller Betroffenen in Deutschland wird der DPB sowohl von den gesundheitspolitischen Akteuren als auch von den maßgeblichen medizinischen Fachverbänden nicht nur anerkannt, sondern auch gehört.
Mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit klärt der DPB zudem kontinuierlich über die Erkrankung auf, um unter anderem auch der mit ihr einhergehenden Stigmatisierung entgegenzuwirken.

Das Angebot gibt es seit 17.04.1973


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